Wir haben Finito Pro vier Wochen lang in einem echten Schweizer Handwerksbetrieb getestet. Unser Fokus: Wie gut funktionieren die eingebauten Automatisierungen im Alltag?
Finito Pro überzeugt mit eingebauten Automatisierungen, die ohne Konfiguration funktionieren: automatische Rechnungen mit QR-Code, Mahnwesen, Terminbestätigungen und Echtzeit-Reporting. Die Stärke liegt in der Einfachheit — alles ist auf Schweizer KMU zugeschnitten. Schwächen zeigen sich bei sehr individuellen Workflows, die mit Zapier oder Make flexibler abbildbar wären. Unser Urteil: 4.5 von 5 Sternen für KMU bis 50 Mitarbeitende.
Für unseren Test haben wir Finito Pro in einem Elektrikerunternehmen mit 12 Mitarbeitenden im Kanton Zürich eingesetzt. Der Betrieb bearbeitet monatlich rund 60 Aufträge, erstellt etwa 80 Rechnungen und verwaltet einen Kundenstamm von über 500 aktiven Kontakten. Vor Finito Pro arbeitete der Betrieb mit einer Kombination aus Excel, Word-Vorlagen und einer einfachen Buchhaltungssoftware. Die Terminkoordination lief über WhatsApp und Telefonanrufe.
Wir haben Finito Pro über vier Wochen im Echtbetrieb getestet und dabei besonders auf die Automatisierungsfunktionen geachtet: Wie viel Zeit spart das Tool tatsächlich? Wie zuverlässig laufen die automatischen Prozesse? Und wie schnell können sich Mitarbeitende ohne technische Vorkenntnisse einarbeiten?
Die Rechnungserstellung war der erste Workflow, den wir in Finito Pro aktiviert haben — und gleichzeitig der, der den grössten Unterschied gemacht hat. Sobald ein Auftrag im System als «abgeschlossen» markiert wird, generiert Finito Pro automatisch eine Rechnung. Dabei werden alle relevanten Daten übernommen: Kundendaten, Positionen aus dem Auftrag, Material- und Arbeitskosten, MwSt-Berechnung nach Schweizer Sätzen sowie der QR-Einzahlungsschein gemäss SIX-Standard.
Im Test hat sich gezeigt, dass diese Automatisierung allein dem Betrieb rund 10 Stunden pro Monat erspart. Vorher musste die Bürokraft jede Rechnung manuell in Word erstellen, die QR-Referenz über ein separates Tool generieren und die Rechnung dann per E-Mail versenden. Jetzt geschieht das alles mit einem Klick — oder vollautomatisch, wenn gewünscht.
Besonders positiv aufgefallen: Finito Pro berücksichtigt die korrekte Schweizer Formatierung (CHF 1'250.— statt CHF 1.250,00) und unterstützt sowohl den 8.1 %-Normalsatz als auch den 2.6 %-Reduzierten Satz. Auch Teilrechnungen und Akonto-Zahlungen werden unterstützt. Im Vergleich mit Zapier-basierten Rechnungsautomatisierungen (etwa Zapier + Invoice Ninja) ist die Finito-Pro-Lösung deutlich einfacher einzurichten und zuverlässiger.
Das integrierte Mahnwesen war im Test ein echtes Highlight. Finito Pro verwaltet drei Mahnstufen: eine freundliche Zahlungserinnerung nach 10 Tagen, eine erste Mahnung nach 30 Tagen und eine zweite Mahnung nach 45 Tagen. Die Texte sind professionell formuliert, in Schweizer Hochdeutsch gehalten und berücksichtigen die Schweizer Geschäftskultur — höflich, aber bestimmt.
Während des Testzeitraums wurden 14 Zahlungserinnerungen und 3 erste Mahnungen automatisch versendet. In 11 von 14 Fällen erfolgte die Zahlung innerhalb von 48 Stunden nach der Erinnerung. Das ist eine beeindruckende Quote, die zeigt, dass viele Kunden schlicht vergessen zu zahlen — und nicht böswillig säumig sind. Vor der Automatisierung hatte der Betrieb durchschnittlich 28 Tage Zahlungsverzug, nach der Einführung von Finito Pro sank dieser Wert auf 12 Tage.
Finito Pro versendet automatische Terminbestätigungen per E-Mail und SMS, sobald ein Termin im System erfasst wird. 24 Stunden vor dem Termin folgt eine Erinnerung. Im Test haben wir festgestellt, dass die No-Show-Rate von vorher rund 12 % auf unter 3 % gesunken ist. Das entspricht bei 60 monatlichen Terminen einer Einsparung von rund 5 verlorenen Einsätzen pro Monat.
Die SMS-Funktion ist besonders wertvoll für Kundensegmente, die ihre E-Mails nicht regelmässig abrufen — etwa ältere Hausbesitzer oder Kunden auf Baustellen. Im Vergleich mit separaten Lösungen wie Calendly oder Acuity Scheduling bietet Finito Pro den Vorteil, dass Termine direkt mit Aufträgen und Kundendaten verknüpft sind. Es entsteht kein Bruch zwischen Terminvereinbarung und Auftragsabwicklung.
Die mobile Zeiterfassung in Finito Pro funktioniert über die Smartphone-App. Mitarbeitende stempeln sich per Knopfdruck ein und aus, können Pausen erfassen und Zeiten direkt Aufträgen zuordnen. Am Monatsende generiert das System automatisch eine Übersicht mit Soll- und Ist-Stunden, Überstunden, Ferien- und Krankheitstagen — alles gemäss den Vorgaben des Schweizer Arbeitsgesetzes.
Im Test hat sich gezeigt, dass die Einarbeitung der Mitarbeitenden weniger als 15 Minuten dauert. Die App ist schlicht und intuitiv gestaltet — ein bewusster Designentscheid, der sich positiv auf die Akzeptanz auswirkt. Im Vergleich mit spezialisierten Zeiterfassungstools wie Clockodo oder Timeular bietet Finito Pro weniger Detailkonfiguration, dafür aber die nahtlose Integration mit Aufträgen, Rechnungen und Lohnvorbereitung.
Finito Pro ist die ideale Lösung für Schweizer KMU mit 1–50 Mitarbeitenden, die ihre Geschäftsprozesse automatisieren möchten, ohne ein Informatik-Studium zu absolvieren. Die eingebauten Automatisierungen decken die wichtigsten Anwendungsfälle ab — Rechnungen, Mahnungen, Termine, Zeiterfassung, Reporting — und sind von Anfang an auf Schweizer Standards abgestimmt.
Wenn Sie hingegen bereits ein komplexes Ökosystem aus Spezialttools betreiben und diese mit individuellen Workflows verknüpfen möchten, sind Zapier, Make oder n8n die flexibleren Optionen. Für die grosse Mehrheit der Schweizer KMU und Handwerksbetriebe ist Finito Pro jedoch die pragmatischste Wahl — und genau das ist die Stärke dieses Tools.
Überzeugen Sie sich selbst — keine Kreditkarte, kein Risiko. Alle Automatisierungen ab dem ersten Tag verfügbar.
Jetzt gratis starten